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Usher Konzert Review 04.03.2011 München

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Usher Konzert Review vom 04.03.2011 in München (Olympiahalle)

Vorne weg - das Konzert war wirklich empfehlenswert. Wir kamen um ca. 18:30 Uhr an der Olympiahalle in München an und konnten ohne Anstehen gleich in die Halle. Dort gaben wir unsere Jacken ab und kauften uns etwas zum trinken. Da wir doch relativ spät kamen hatten wir schon Angst keine guten Plätze mehr zu ergattern, doch war die Arena noch nicht all zu voll und somit standen wir ca. in der 5. Reihe mit perfekter Sicht auf die Bühne und den Bildschirmen.

Gegen 20:30Uhr kam dann Talay Riley auf die Bühne um das Publikum heiß zu machen. Talay sang 4-5 Lieder darunter seine neue Single, die ich an dieser Stelle nur empfehlen kann, wer Usher mag wird Talay Rilay lieben. Im Nachhinein machte es fast den Eindruck als hätte Riley eine bessere Live-Stimme als Usher, der ja Hauptakt war. Wie auch immer - Usher ließ seine Fans dann noch einmal gefühlte 2 Stunden warten (waren allerdings nur 15min, was wenig ist für einen US Star, i.d.R. sind es 30min). Die Halle begann zu beben und die Frauen fingen das Kreischen an als er die Bühne betrat. Er sang all seine großen Hits wie OMG, Yeah und DJ got us falling in Love again. Dabei lehnte er die Outfits und die Bühnenperformance immer an seine Musikvideos an und untermauerte sie mit schönen Sound- und Pyroeffekten, die teilweiße die ganze Halle erschrecken ließ.


Für einen Akt wählte er eine Frau aus dem Publikum aus um mit ihm zu performen, natürlich wollte jede Frau in der Halle diese Auserwählte sein, doch schlussendlich entschied er sich für eine gut aussehende junge Frau aus den ersten Reihen. Ihr war es anzumerken, wie überglücklich sie war, wenn es ihr auch wohl ein wenig peinlich war. Einen Song lang durfte sie mit ihm Kuscheln, ihm Bussis geben und ihm den Schweiß abtrocknen – versteh einer die Frauen, dass sie das auch noch gerne tun.

Gegen Ende hielt er dann eine Ansprache auf Englisch, die jedoch nur geschätze 10% in der Halle überhaupt verstanden. In der Ansprache bedankte er sich bei den Fans für die Unterstützung und war begeistert wie verschieden sie doch waren ( Jung / Alt, alles war vertreten ). Am Ende der Ansprache bedankte er sich auch noch bei allen die ihn auf dem Weg zum Superstar geholfen haben und inspiriert haben. So lag es nahe Jacko mit einzubringen, dem er den folgenden Akt widmete. Alá Jacko tanzte und sang er zu einem der größten Jacko-Hits – diese Geste fand ich persönlich sehr schön und machte Usher auch ein Stück weit zum Menschen und nicht zu dem Superstar, den wir in ihm alle sehen.

Nach einer Zugabe von 2-3 Liedern endete das Konzert dann nach 2 Stunden und wir machten uns auf den Weg in den nächsten Club.

Fazit: Generell ein sehr schönes und empfehlenswertes Konzert und ich würde wieder auf eins seiner Konzerte gehen. In Noten würde ich eine 2 geben, bedingt darauf, dass durch die lange Ansprache und den Pausen der musikalische Part ein wenig kurz war und er ein paar Lieder doppelt gesungen wurden.

Aktualisiert ( Sonntag, den 06. März 2011 um 22:26 Uhr )  

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